Asthma Aspekte - Kompetenzzentrum für Atemwegserkrankungen



Atemwegserkrankung
Die Anzahl der an Asthma erkrankten Menschen nimmt ständig zu


Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Asthmaerkrankungen
Fit trotz Asthmaleiden !





   Leben mit Asthma
   Aktiv trotz Asthma !

 




 
Asthma Aspekte

COPD

Interessante Informationen über die "Chronic Obstructive Pulmonary Disease", die weiter verbreitet ist als allgemein bekannt.

Was verstehen wir unter COPD ?

ForschungDie "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" hat im Deutschen den Namen "chronisch obstruktive Lungenerkrankung", wird aber auch hierzulande meist mit den Buchstaben COPD (sprich: "C" "O" "P" "D") abgekürzt. Der Arzt versteht darunter eine chronische Bronchitis, die im Krankheitsverlauf zu einer deutlichen Obstruktion** der Atemwege geführt hat und aus der sich später eventuell sogar ein Lungenemphysem entwickeln kann.

Man spricht von einer chronischen Bronchitis, wenn der Betreffende auf Grund einer Entzündung der Bronchien an zwei aufeinander folgenden Jahren länger als drei Monate hustet. Eine schwere Störung des Selbstreinigungsprozesses der Lunge spielt dabei eine herausragende Rolle. Gesunde Lungen können eingeatmete Fremdstoffe, Rauch und Staub aus eigener Kraft wieder entfernen. Dabei kommt den so genannten Flimmerhärchen, mit denen die Bronchialschleimhaut ausgekleidet ist, eine entscheidende Funktion zu



COPD - Erkrankung auf dem Vormarsch

Ein kurzzeitiger und vorübergehender Infekt der Bronchien wird als akute Bronchitis bezeichnet. Sie tritt häufig in den Wintermonaten im Rahmen einer Erkältung auf und verschwindet unter ärztlicher Kontrolle meist mit der zugrunde liegenden Infektion innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder. Wenn man sich jedoch nicht richtig um sie kümmert, kann sie länger anhalten und in einen chronischen Prozess übergehen. Allgemein spricht man von einer chronischen Bronchitis, wenn der Betreffende an zwei aufeinander folgenden Jahren länger als drei Monate hustet. Menschen mit einer ausgeprägten chronischer Bronchitis leiden fast regelmäßig an Husten. Weil dieser mit Schleimauswurf einhergeht, spricht man vom "produktiven" Husten. Die Bronchialschleimhaut ist bei diesen Patienten gerötet, entzündet und geschwollen.



COPD - Eine Form des Asthmas

Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung COPD. Diese vier Buchstaben stehen für den englischen Ausdruck "Chronic Obstructive Pulmonary Disease". Der Arzt versteht darunter eine chronische Bronchitis, die zu einer deutlichen Einengung (Obstruktion) der Atemwege und später eventuell sogar zu einem Lungenemphysem führen kann. Die Ursache für diese Erkrankung ist in neun von zehn Fällen jahrelanges Zigarettenrauchen. Wer über lange Zeit mehr als eine Schachtel am Tag "verqualmt", hat fast immer ein Lungenemphysem. Je mehr geraucht wird, desto größer ist die Gefahr – und gefährlich ist die COPD auf jeden Fall: Sie gehört zu den sechs führenden "unnatürlichen" Todesursachen weltweit. Glücklicherweise muss die COPD heutzutage jedoch kein Schicksal mehr sein. Dem Betroffenen stehen inzwischen zahlreiche wirkungsvolle Medikamente zur Verfügung, die die Beschwerden wirkungsvoll minimieren und ein vernünftiges Alltagsleben ermöglichen.



COPD – was genau ist das?

Die "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" hat im Deutschen den Namen "chronisch obstruktive Lungenerkrankung", wird aber auch hierzulande meist mit den Buchstaben COPD (sprich: "C" "O" "P" "D") abgekürzt. Der Arzt versteht darunter eine chronische Bronchitis, die im Krankheitsverlauf zu einer deutlichen Obstruktion** der Atemwege geführt hat und aus der sich später eventuell sogar ein Lungenemphysem entwickeln kann.

Man spricht von einer chronischen Bronchitis, wenn der Betreffende auf Grund einer Entzündung der Bronchien an zwei aufeinander folgenden Jahren länger als drei Monate hustet. Eine schwere Störung des Selbstreinigungsprozesses der Lunge spielt dabei eine herausragende Rolle. Gesunde Lungen können eingeatmete Fremdstoffe, Rauch und Staub aus eigener Kraft wieder entfernen. Dabei kommt den so genannten Flimmerhärchen,mit denen die Bronchialschleimhaut ausgekleidet ist, eine entscheidende Funktion zu:



COPD als gesellschaftlicher Kostenfaktor

30 Millionen COPD-bedingte Arbeitsunfähigkeitstage bzw. Ausfälle wegen verwandter obstruktiver Atemwegsbeschwerden wurden in 1998 registriert: Die jährlichen Kosten für die Behandlung von Atemwegserkrankungen sind gewaltig. Das berühmte "Weißbuch Lunge", in dem regelmäßig über die Situation der Lungenkrankheiten in Deutschland berichtet wird, weist hier jährliche Gesamtkosten in Höhe von umgerechnet sechs Milliarden EURO aus.
Auch wenn unsere Politiker manchmal mit gönnerhafter Geste einen anderen Anschein zu erwecken versuchen: Die Kosten für das Gesundheitswesen tragen wir alle und nicht ein imaginärer "Vater Staat"! Gerade deshalb sollten wir mit den betreffenden finanziellen Ressourcen auch alle verantwortungsvoll umgehen. Das trifft in ganz besonderem Maße auf die Ausgaben für solche Erkrankungen zu, die man allgemein als "große Volkskrankheiten" bezeichnet.



Inhalation bei COPD - Notfallartige Verschlimmerung vermeiden

Lungen im VergleichVor Notfällen haben wir alle Angst: Jeder fünfte COPD Patient muss im Krankenhaus behandelt werden. Das muß oft nicht sein, denn gerade für COPD-Patienten gilt: Vorbeugung ist besser als Nachsicht. Mit regelmäßigen Inhalationen im Rahmen einer gezielten COPD Therapie läßt sich die Gefahr einer notfallartigen Verschlimmerung der COPD weitgehend minimieren. Raucher zum Rauchen animieren - Politiker im Fokus Vor wenigen Tagen kursierten Nachrichten darüber in der Zeitung, dass Raucher zukünftig wieder mehr geschont werden sollen. Dabei ist jedoch keineswegs an die Betroffenen selbst gedacht. So kurios das Ganze auch anmutet: Nicht die Gesundheit, sondern der Geldbeutel der Raucher soll geschont werden! Offensichtlich wird im Hinblick auf wegbrechende Steuereinnahmen versucht, möglichst viele Raucher bei der "Stange" zu halten…



Was der Atem verrät

Marker für oxidativen Stress/Entzündungen in der Lunge: 8-Isoprostan

Jeder hat schon einmal an einem kalten Wintertag den Hauch seines Atems sehen können. Der Wasserdampf der ausgeatmeten Luft kühlt rasch ab, unterschreitet dabei den so genannten Taupunkt* und kondensiert als deutlich sichtbarer Nebel. Dieses natürliche Prinzip wussten übrigens bereits die frühen Araber zu nutzen. Sie bauten in der Wüste "Luftbrunnen", in denen sich des Nachts aus der unter den Taupunkt abgekühlten Luft das wenige Wasser abzuscheiden begann. Luftbrunnen waren große kugelförmig geschlossene Lehmbauten mit zahlreichen Seitenlöchern und einer Auffangschale für das kondensierte Wasser im Inneren.



Raucherhusten, COPD und Asthma – wo ist denn da der Unterschied?

Um es gleich vorwegzunehmen: Zwischen Asthma und COPD zu unterscheiden, ist dem Laien in aller Regel nicht möglich. Beide Krankheiten gehen mit ähnlichen Veränderungen im Bronchialsystem einher und können zu schwerwiegenden Atemwegsstörungen führen. In beiden Fällen ist die Bronchialschleimhaut des Betroffenen geschwollen, gerötet und entzündet. In beiden Fällen kommt es auch zur übermäßigen Schleimproduktion und vor allem zur Obstruktion der Atemwege. Sowohl ein COPD-Patient als auch der Asthmatiker leiden an Luftnot.

Der Arzt vermag dennoch gravierende Unterschiede zwischen den Krankheitsbildern auszumachen. So zeigen sich im abgehusteten Schleim des Patienten zum Beispiel ganz unterschiedliche Entzündungszellen.



Zigarette adieu - die erfolgreichen Wege zum Nichtraucher

ZigarettenViele Menschen benötigen mehrere Anläufe, um das Rauchen aufzugeben. Doch jeder Versuch zählt, denn Wege, das Leben künftig nikotinfrei zu gestalten, gibt es mehrere. Hier eine bewährte Methode. Bei der Pflaster-Methode kommt das Nikotin statt aus den Zigaretten aus einem kleinen, täglich zu erneuernden Pflaster. Über die Haut dringt es gleichmäßig in den Körper ein und verhindert so die gefürchteten Entzugserscheinungen. Je nach bisherigem Zigarettenkonsum wird alle zwei bis vier Wochen zu einem kleineren Pflaster gewechselt. Ein Arzt muss die Pflaster verschreiben. Das Nikotinkaugummi funktioniert übrigens nach dem gleichen Prinzip - nur gelangt das Nikotin beim Kauen über die Mundschleimhaut in den Organismus. Wer leidenschaftlich gern in Gesellschaft oder nach dem Essen eine Zigarette raucht, dem erschwert oft der besondere Kick dieser Momente seine ernst gemeinten Bemühungen ums Aufhören. Ablenkungs- und Entspannungstechniken, um in diesen kritischen Augenblicken sicher Nein sagen zu können, lassen sich zwar erlernen.



Rauchverzicht angesagt

Bilanz des Rauchens: auch Passivraucher leiden

Zigarettenrauchen ist die Hauptursache für die Lungenerkrankung COPD. Die "Raucherlunge" führt zu Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung. Jedermann weiß inzwischen: Raucher sterben früher. Die "chronisch obstruktive Lungenerkrankung" COPD (engl.: Chronic Obstructive Pulmonary Disease) stand bereits im Jahre 1990 weltweit an sechster Stelle aller krankheitsbedingter Todesursachen. Im Jahre 2020 wird sie die dritthäufigste Todesursache sein. Hochrechnungen gehen davon aus, dass die Zahl der Toten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tabakmissbrauch stehen, dann auf 10 Millionen pro Jahr ansteigen wird.



Allgemeines zur COPD

Lunge des Menschen

Obwohl der Begriff COPD - Chronic Obstructive Pulmonary Disease (engl. für "chronisch obstruktive Lungenerkrankung") vielen Menschen unbekannt ist, tritt diese Krankheit weit häufiger auf als das wohlbekannte Asthma. Leider kann man die COPD zurzeit noch nicht heilen. Hat die chronische Erkrankung erst einmal Fuß gefasst, wird man sie nicht mehr los, weil sie mit irreversiblen Veränderungen in der Lunge einhergeht. Dennoch muss COPD heutzutage kein Schicksal mehr sein. Dem Patienten stehen inzwischen zahlreiche hochwirksame Medikamente zur Verfügung, die die Atembeschwerden lindern und die mit der Erkrankung einhergehenden entzündlichen Prozesse wirksam bekämpfen.



Wirkung von GlukokortikoidenAtemwegserkrankungen & COPD

Atemwegserkrankung COPD auf dem Vormarsch
Eine andere häufige Atemwegserkrankung zeigt keine ausgeprägten saisonalen Schwankungen wie zum Beispiel bei der Pollenallergie. Die Rede ist von der Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die Abkürzung ist der englischen Bezeichnung "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" entlehnt. Asthma und COPD gehen mit ähnlichen Veränderungen im Bronchialsystem einher. In beiden Fällen ist die Bronchialschleimhaut geschwollen, gerötet und entzündet – in beiden Fällen kommt es zu einer starken Schleimproduktion und zu einer Einengung der Atemwege. Sowohl der COPD-Patient als auch der Asthmatiker leiden daher an Luftnot. Dennoch haben diese Erkrankungen ganz unterschiedliche Ursachen: Asthma ist in den meisten Fällen die Folge einer Überempfindlichkeit der Atemwege. Die COPD entsteht fast ausnahmslos durch das Rauchen. Während die Beschwerden des Asthmatikers daher meist saisonalen Schwankungen unterworfen sind, leiden COPD-Patienten eigentlich immer.



Risikofaktoren für die COPD

Ohne Zweifel ist ein übermäßiger Zigarettenkonsum der Hauptrisikofaktor für die Entstehung der COPD. Sicherlich spielen auch sonstige Luftschadstoffe industrieller Herkunft eine nicht zu vernachlässigende Rolle, sie erhöhen das Erkrankungsrisiko jedoch keineswegs im gleichen Maße wie das Rauchen. Langjährige Untersuchungen haben gezeigt, dass die Lungenfunktion umso schlechter ist, je stärker und länger der Betreffende raucht. Gleichzeitig ist es aber nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Das hat auch eine groß angelegte internationale Studie, die so genannte "Lung Health Study" eindrucksvoll belegt. In Deutschland rauchen jedoch immer mehr Menschen. In der Altersgruppe bis zum 45ten Lebensjahr ist es beinahe jeder Dritte. Allein in den vergangenen Jahren erhöhte sich der Zigarettenverbrauch um acht Prozent. Schätzungsweise 20 Milliarden Euro geben deutsche Raucher in jedem Jahr allein für Tabakwaren aus.



Lungenkrankheiten im Fokus

Asthma und Zigaretten

Was bedeutete COPD?
Die COPD (man spricht Buchstabe für Buchstabe getrennt aus: "C" "O" "P" "D") wird seit einigen Jahren in den entwickelten Industriestaaten immer häufiger diagnostiziert. Ihre Bezeichnung ist dem englischen "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" entlehnt. Der Arzt versteht darunter eine permanente Entzündung der Bronchien (chronische Bronchitis), die im Krankheitsverlauf zu einer deutlichen und nicht mehr "reparablen" Verengung der Atemwege geführt hat. Im Verlaufe der Krankheit kann es zu einer starken Überblähung der Lungenbläschen kommen. Die Wände vieler Lungenbläschen sind oft sogar vollständig zerstört. Es bilden sich größere Blasen, aus denen der Sauerstofftransport in das Blut stark erschwert ist. Außerdem verlieren die Stützfasern des Bronchialsystems langsam ihre Elastizität. Das führt dazu, dass die Bronchien bildlich gesprochen "schlapperig" werden und in sich zusammenfallen. Ein Lungenemphysem hat sich entwickelt. Die damit verbundenen Veränderungen können nicht mehr rückgängig gemacht werden.



Asthma - Moderne Pulverinalatoren für COPD Patieten

Sowohl Asthmatiker als auch COPD-Patienten müssen regelmäßig Medikamente inhalieren. Lange Zeit galten Treibgas-Aerosole als das "Non plus ultra" bei der Inhalationsbehandlung. Mit ihrer Hilfe sollte der Wirkstoff buchstäblich in die Lunge gesprüht werden. Das hatte jedoch viele schwerwiegende Nachteile. Die Wirkstoffteilchen werden mit Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h in den Rachen geschleudert. Der Betroffene verschließt deshalb reflektorisch den Kehlkopf, wenn ein Sprühstoß an die Rachenwand trifft. Dadurch wird das Medikament statt in der Lunge seine Wirkung zu entfalten, lediglich im Mund abgelagert und kann hier sogar eine Pilzbesiedlung begünstigen. Zudem entsteht beim Sprühen aufgrund der Ausdehnung des Gases ein lokaler Abkühlungseffekt, der zum Husten reizt.

 Funktion eines Inhalators



Epidemiologie der COPD - die Verbreitung der Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)

- Gefahren der COPD
- Was ist eigentlich "Epidemiologie"?
- Die COPD ist häufiger und gefährlicher als man denkt!
- Die COPD ist auch teurer als man denkt!
- FAQ´s: Was macht eine "Lippenbremse"?



Stopp dem Rauchen: Die Schwierigkeiten bei der Rauchentwöhnung

Obwohl den Rauchern heutzutage in manchen Regionen dieser Welt bereits ein starker Wind entgegen bläst und die Zigarette vielerorts geächtet ist, steigt der Tabakkonsum in anderen Ländern geradezu dramatisch an. Mehr als 40 Prozent aller deutschen Männer und 30 Prozent der Frauen rauchen. Fast sieben Millionen Menschen müssen hierzulande sogar als "starke Raucher" klassifiziert werden, weil sie mehr als eine Schachtel pro Tag konsumieren. Vor allem unter Jugendlichen wird eine Zunahme des Zigarettenrauchens beobachtet. Trotzdem gibt es auch erfreuliche Tendenzen. Acht von zehn Deutschen befürworten ein Rauchverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Derzeit überlegt etwa jeder dritte Raucher, wie er von der Zigarette loskommt. 47 Prozent der Raucherinnen und 39 Prozent der Raucher haben sogar schon einen ernsthaften Aufhörversuch hinter sich.



COPD – Gefahr aus dem "blauen Dunst"

Rauchen als Ursache für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung

Hauptursache für die COPD ist das Zigarettenrauchen. 95 Prozent der Raucher von einer Schachtel Zigaretten pro Tag weisen ein Lungenemphysem auf! Bei Nichtrauchern beträgt dieser Anteil nur 10 Prozent. Tabakrauch zerstört die winzigen Flimmerhärchen der Atemwegsschleimhaut, die für den Abtransport eingeatmeter Staubpartikeln aus den Bronchien verantwortlich sind. Der Selbstreinigungsprozess der Lungen wird daher unterbrochen. Obwohl der Betroffene "unfreiwillig" versucht, die keimbeladenen Schmutzteilchen und mikroskopisch kleinen Fremdkörper doch noch mit Hilfe des sprichwörtlichen "Raucherhustens" herauszuschleudern, verbleiben große Mengen in der Lunge und verschlimmern die Situation im Laufe seiner "Raucherkarriere" immer weiter. Die Bronchialschleimhaut ist gerötet, entzündet und geschwollen. COPD-Patienten leiden oft an Atemnot.



Chronische Bronchitis und COPD – Krankheiten auf dem Vormarsch

EhepaarEin kurzzeitiger und vorübergehender Infekt der Bronchien wird als akute Bronchitis bezeichnet. Sie tritt häufig in den Wintermonaten im Rahmen einer Erkältung auf und verschwindet unter ärztlicher Kontrolle meist mit der zugrunde liegenden Infektion innerhalb von zwei bis drei Wochen wieder. Wenn man sich jedoch nicht richtig um sie kümmert, kann sie länger anhalten und in einen chronischen Prozess übergehen. Allgemein spricht man von einer chronischen Bronchitis, wenn der Betreffende an zwei aufeinander folgenden Jahren länger als drei Monate hustet. Menschen mit einer ausgeprägten chronischer Bronchitis leiden fast regelmäßig an Husten. Weil dieser mit Schleimauswurf einhergeht, spricht man vom "produktiven" Husten. Die Bronchialschleimhaut ist bei diesen Patienten gerötet, entzündet und geschwollen. Oft leiden sie an Atemnot. Im Verlauf einer langjährigen chronischen Bronchitis kann es zu einem Lungenemphysem kommen. Beim Lungenemphysem liegt eine Überblähung der Lungenbläschen vor.