Asthma Aspekte - Kompetenzzentrum für Atemwegserkrankungen



Lunge: Funktion

Zum Glück laufen all diese komplizierten Mechanismen automatisch ab. Ohne dass wir uns bewusst darum kümmern müssen, steuert ein entwicklungsgeschichtlich sehr alter Teil unseres Zentralnervensystems den gesamten Atmungsvorgang: Das im verlängerten Rückenmark liegende Atmungszentrum.

Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Asthmaerkrankungen
Fit trotz Asthmaleiden !





Asthma Aspekte

Wie funktioniert die Lunge

Der Sauerstoff gelangt von den Lungenbläschen in die Blutgefäße. Dort wird er von den roten Blutkörperchen aufgenommen und steht jeder Zelle des Organismus über die Blutbahn zur Verfügung.


Die Atmung


Das gasförmige „Verbrennungsprodukt“ des Stoffwechsels, das Kohlendioxid, wandert hingegen aus der Blutbahn in die Lungenbläschen und wird von dort mit der Ausatmung abgeatmet. Insgesamt findet also ein Gasaustausch statt.

Am rhythmischen Heben und Senken des Brustkorbes sieht man, dass der Mensch atmet. Die „Pumpe“, die diese Bewegung erzwingt, ist das Zwerchfell, das sich innerhalb des Brustkorbes auf- und abbewegt. Das Zwerchfell ist eine elastische Muskelplatte, die den Brustraum vom Bauchraum trennt. Im entspannten Zustand wölbt es sich weit nach oben in den Brustraum hinein. Es befindet sich dann etwa in einer Höhe von zwei Fingern unter den Brustwarzen. Ziehen sich die Zwerchfellmuskeln zusammen, flacht die Wölbung stark nach unten ab. Der Brustraum ist nun deutlich größer. Die Lungen müssen den Bewegungen von Brustkorb und Zwerchfell folgen: Flacht das Zwerchfell ab, so dehnt sich die Lunge aus und Atemluft wird – gewissermaßen per „Unterdruck“ – eingesogen. Erschlafft das Zwerchfell wieder, wird der verfügbare Raum für die Lunge kleiner. Sie wird zusammengedrückt und Atemluft kann – diesmal als „Überdruck“ – abgeatmet werden. Der Atmungsmotor Zwerchfell wird dabei von vielen anderen Muskeln unterstützt. Die Lunge selbst bleibt dabei in gewissem Sinne passiv.

Zum Glück laufen all diese komplizierten Mechanismen automatisch ab. Ohne dass wir uns bewusst darum kümmern müssen, steuert ein entwicklungsgeschichtlich sehr alter Teil unseres Zentralnervensystems den gesamten Atmungsvorgang: Das im verlängerten Rückenmark liegende Atmungszentrum.


>> Zurück zur Übersicht "Lunge & Atmung"