Was ist Asthma bronchiale?
Hauptmerkmal sowohl beim allergisch bedingten als auch beim nichtallergisch
bedingten Asthma, ist eine Entzündung der Atemwege.

Fit trotz Asthmaleiden !
Die Geschichte der Lungenheilkunde reicht weit in das Mittelalter zurück. Leonardo da Vinci (1452-1519) und Vesalius (1514-1564) hatten einen großen Anteil an der Beschreibung des Atmungsorgans.
Aktiv trotz Asthma !
Asthma Aspekte
Lungenheilkunde seit Leonardo da Vinci
Die Geschichte der Lungenheilkunde reicht weit in das Mittelalter zurück. Leonardo da Vinci (1452-1519) und Vesalius (1514-1564) hatten einen großen Anteil an der Beschreibung des Atmungsorgans. Wichtige Beiträge zur Behandlung von Lungenkrankheiten lieferte Paracelsus (1493-1541) mit seinen Berichten über die "Bergsucht", eine Lungenkrankheit der Bergleute. Die Erfindung des Mikroskops ermöglichte im 17. Jahrhundert die Entdeckung des Kapillarsystems der Lunge. Lavoisier konnte 1785 die chemischen Vorgänge bei der Atmung erklären. Weitere wirklich bedeutende Fortschritte gab es erst wieder im frühen 19. Jahrhundert. Die moderne Pneumologie (Lungenheilkunde) entstand nach der Eingliederung der Naturwissenschaften "Physik" und "Chemie" in weite Bereiche der Medizin. Mit Pasteur (1822-1895) hielt die Mikrobiologie Einzug in die Lungenheilkunde. 1844 isolierte Koch den Tuberkulose-Erreger . Ein "Laboratorium" gehört seit dieser Zeit zu jeder Lungenklinik. Das ausklingende 19. Jahrhundert konnte mit neuen, revolutionären Diagnosemethoden aufwarten. Die Radiologie, die Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) einführte, ist ein Meilenstein in der Lungendiagnostik. Am 8. November 1895 beschrieb er die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen:
"Das an dieser Erscheinung zunächst Auffallende ist, dass durch die schwarze Cartonhülse, welche keine sichtbaren oder ultravioletten Strahlen des Sonnen- oder des elektrischen Bogenlichts durchläßt, ein Agens hindurchgeht, das im stande ist, lebhafte Fluorescenz zu erzeugen."
Der Würzburger Physikprofessor bemerkt diese Erscheinung bei der Untersuchung von Kathodenstrahlröhren. Ihm ist klar, dass er etwas Neues, Unbekanntes entdeckt hat. Noch in zwei Metern Abstand bringen seine "X-Strahlen" einen mit der Chemikalie "Bariumplatincyanür" bestrichenen Schirm zum Leuchten. Das können keine Kathodenstrahlen sein. In den folgenden Wochen überschlagen sich die Experimente. Er stellt fest, dass die Strahlen Objekte unterschiedlichen Materials verschieden stark durchdringen. Am 22. Dezember 1895 entsteht das erste Röntgenbild der Geschichte: Röntgen "fotografiert" das Handskelett seiner Frau nach zwanzigminütiger (!) Durchleuchtungszeit. Am 28. Dezember reicht er seine Arbeiten bei der Physikalisch-Medizinischen Gesellschaft in Würzburg ein. Die Kunde von der sensationellen Entdeckung eilt um die Welt. Im Januar des Folgejahres wird Röntgen von Kaiser Wilhelm II. zu einem Experimentalvortrag in das Berliner Schloss eingeladen. Die Vorführung ist überwältigend. Spontan schlägt das Publikum vor, die neuen Strahlen nach Ihrem Entdecker zu benennen. Schon am 23. Januar, wenige Wochen nach Beginn der ersten Forschungsarbeiten, erscheint die erste Verkaufsanzeige für "Röntgenapparate" in einer Wiener Zeitung. Vielerorts werden die neuen Geräte installiert. 1896 erscheinen über 1.000 Veröffentlichungen zum Thema Röntgenstrahlen. Im Oktober eröffnet das erste Röntgenlaboratorium, das Ärzten seine Dienste anbietet. Der Studienplan der Wiener Universität bietet ab dem Wintersemester 1896/97 die ersten Vorlesungen zur Röntgendiagnostik an.
Im Deutschland der Nachkriegszeit fuhren schon bald mobile "Röntgenzüge" über die Landstraßen. Neben der Entwicklung moderner Antibiotika, hatten die Röntgenstrahlen wohl den größten Anteil an der Bekämpfung vieler Lungenleiden. Auch die fast vollständige Ausmerzung der Tuberkulose in der Bundesrepublik wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Vor allem in der Diagnostik von Lungenkrankheiten ist das Röntgenbild bis heute ein unverzichtbares Hilfsmittel geblieben. Denn "nur einen Feind den man erkennt, kann man auch besiegen".
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